Wie finanziere ich mein Wirtschaftspsychologie Studium?

Jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße? Das muss nicht sein! Ein Studium kostet zwar jede Menge, aber es gibt auch viele Wege an Geld zu kommen. Hier listen wir dir die besten Möglichkeiten der Finanzierung deines Wirtschaftspsychologie Studiums auf.

Kaum ein Student kann sich aus nur einer Geldquelle finanzieren. Der Mix macht es eben! Mit wie viel Geld du monatlich kalkulieren solltest und welche Wege zu einem halbwegs gefüllten Konto führen, möchten wir dir hier vorstellen.

So finanzierst du dein Wirtschaftspsychologie Studium

Was kostet ein Wirtschaftspsychologie Studium?

Zunächst solltest du dir die Frage stellen, wie viel Geld du überhaupt während deines Studiums brauchst.

Um realistisch einschätzen zu können, was du im Monat verdienen musst, solltest du dir eine Liste mit monatlichen Ausgaben erstellen und auf diese Weise den monatlichen Bedarf kalkulieren. Wie aber schätzt man seine Ausgaben realistisch ein?

Um dir eine erste Orientierung zu verschaffen, haben wir hier mal die monatlichen Kosten eines Studenten geschätzt:

Ausgaben pro MonatGeschätzte Höhe
Miete200 - 450 € 
Mietnebenkosten50 - 65 €
Nahrungsmittel200 €
Pflege 50 - 70 €
Freizeit50 €
Uni - Sozialbeitrag35 €
Gesamt585 - 970 €

Kosten, Ausgaben & Co.

Natürlich können die Kosten vom Durchschnitt manchmal abweichen. Es macht zum Beispiel einen Unterschied, ob du in Hamburg, München oder Hannover studierst – die Mietausgaben in München sind beispielsweise um einiges höher als in Aalen. Hier kann ein Blick in die Mietspiegel der jeweiligen Städte Auskunft geben. Bei vielen anderen Ausgaben musst du dich realistisch selber einschätzen können. Was benötigst du für Essen, Kleidung, studiumsbezogene Ausgaben oder Freizeit?  

Auch sollte man einen gewissen Betrag als Rücklage einplanen, den man monatlich bei Seite legt, um so Engpässe überbrücken zu können, die z. B. entstehen können, wenn man während einer Prüfungsphase nur eingeschränkt jobben kann. Wenn du dir einen groben Überblick, über die notwendigen Ausgaben verschafft hast, dann geht es weiter mit der Frage: Wie finanziere ich das Ganze?

Deine Finanzierungsmöglichkeiten

Kommen wir zum Wesentlichen! Wie kriege ich die benötigte Geldsumme jeden Monat zusammen?

Die Familie

Familie auf SofaNicht selten bezuschussen Eltern oder Großeltern das Studium. Das kann für das ganze Studium sein, die Übernahme der Mietkosten bedeuten oder ein festes monatliches Taschengeld ausmachen.

Wenn du unter 25 Jahre alt bist, können deine Eltern weiterhin Kindergeld beziehen. Häufig überlassen Eltern den studierenden Kindern dieses in voller Höhe. Zur Orientierung: Die Höhe des Kindergelds beträgt aktuell 190 Euro für das 1. und 2. Kind, 196 Euro für das 3. Kind und 221 Euro für jedes weitere Kind.

Übrigens, ist im Bürgerlichen Gesetzbuch festgeschrieben, dass Eltern verpflichtet sind, ihre Kinder bei der Berufsausbildung oder dem Studium zu unterstützen.

BAföG

AntragsstempelDie mit Abstand beste Möglichkeit das eigene Studium zu subventionieren ist schnell erklärt: BAföG. Die Abkürzung steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz und ist eine echt gute Sache. Der Staat unterstützt Studierenden mit bis zu 735 Euro monatlich. Die Hälfte des Förderungsbetrags wird als Darlehen ausgezahlt wird und die andere Hälfte bekommst du tatsächlich geschenkt!

Es gibt nur einen Haken: Nicht jeder hat Anspruch auf BAföG und die ausgezahlte Höhe variiert. Beides hängt vom Einkommen der Eltern ab, das als Berechnungsgrundlage herangezogen wird. Solltest du dir nicht sicher sein, ob du antragsberechtigt bist, raten wir dir es auf jeden Fall zu versuchen. Selbst, wenn du nur einen kleinen Betrag monatlich bekommst, lohnt es sich. Schließlich musst du die Summe nur zur Hälfte zurückzahlen.

Auch für diejenigen, die einen sehr hohen Förderungsbetrag erhalten, gibt es gute Nachrichten: Du musst nie mehr 10.000 Euro zurückzahlen und das auch erst fünf Jahre nach deinem ersten Studienabschluss. Solltest du zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig verdienen, wird die Rückzahlung sogar noch nach hinten verschoben.

Jobben

Studentin, die als Kellnerin arbeitetFast jeder Student tut es: Jobben. Auch neben einem Wirtschaftspsychologie Studium kann man sich ein paar Euros selbst dazu verdienen. In der Regel hat man, je nach Stundenplan, an ein oder mehreren Wochentagen früher Schluss oder muss erst spät in die Vorlesung. Solche Lücken sowie die Wochenenden lassen sich prima für Nebenjobs nutzen.

Ob nun Kellnern, Büro-Assistenz, Pakete packen, im Supermarkt Regale einräumen oder Nachhilfe geben – Möglichkeiten gibt es genug.

Tipp: Suche dir am besten einen Nebenjob in einem Bereich, der für dich beruflich interessant erscheint. Wenn du bereits im Studium erste Erfahrungen in einem wirtschaftspsychologischen Bereich gesammelt hast, bist du deinen Konkurrenten bei der ersten Jobsuche nach dem Studium einen riesigen Schritt voraus! Halte also vor allem Ausschau in den Bereichen Personal oder Marktforschung – je nachdem, wo es für dich hingehen soll.

Studienkredit

Geld wird über Tisch gereichtDie nächste Möglichkeit ist eine Alternative, die vor allem für diejenigen in Betracht kommt, die kein BAföG erhalten oder für ihr Wirtschaftspsychologie Studium hohe Studiengebühren zahlen müssen: ein Kredit. 

Es gibt spezielle Studienkredite und davon sehr viele. Sehr zum empfehlen ist ein sorgsamer Vergleich der unterschiedlichen Studienkreditangebote, denn die Höhe der Zinsen und die Rückzahlungsmodalitäten solltest du ganz genau kennen. Nutze dafür den CHE-Studienkredit-Test, der jedes Jahr neu rauskommt und die Kredite einfach und übersichtlich gegenüber stellt.

Besonders beliebt und fair ist der Bildungskredit von Bundesverwaltungsamt. Er ermöglicht die Auszahlung von 100, 200 oder 300 Euro monatlich über zwei Jahre (max. 7.200 Euro gesamt) und richtet sich vor allem an Studierende, die für den Abschluss ihres Studiums nochmal finanzielle Unterstützung brauchen.

Alternativ sollte man sich auch nicht scheuen, innerhalb der Familie nachzufragen, vielleicht erklärt sich ja ein Verwandter bereit, dir ein zinsloses Darlehen zu gewähren.

Das Stipendium

„Dafür habe ich zu schlechte Noten“, denkst du. Falsch! Die Vorstellung, dass nur Überflieger die Chance auf ein Stipendium haben, ist falsch. Das mag für die Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes gelten, aber es gibt noch eine Reihe anderer Stiftungen und Stipendien, die Studierende unterstützen.

Ein Stipendium zu kriegen, ist das beste, was dir überhaupt passieren kann! Warum? Weil du es nicht zurückzahlen musst. Und zwar keinen Cent. Es nicht zu probieren, wäre also wirklich dumm. Lies deshalb hier alles zum Thema Stipendium, was du wissen musst:

Stipendium für das Wirtschaftspsychologie Studium

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