Erfahrungsbericht: Bachelor Wirtschaftspsychologie an der eufom

Niko studiert an der eufom Wirtschaftspsychologie auf Bachelor. Über seine Erfahrungen an der Hochschule und mit dem Studiengang Wirtschaftspsychologie berichtet er hier. Zusätzlich hat er auch noch ein paar Tipps für alle, die auch ein Wirtschaftspsychologie Studium aufnehmen wollen und nun überlegen, ob sie sich auch an der eufom einschreiben sollen.

Du willst weitere Erfahrungsberichte lesen? Noch mehr hilfreiche Einblicke bekommst du auf der Seite Erfahrungsberichte zum Wirtschaftspsychologie Studium.

Erfahrungsbericht von Niko

Darum habe ich mich für diesen Studiengang entschieden:

In der 11. und 12. Klasse hatte ich bereits das Wahlfach Psychologie, was in meinen Augen das spannendste Fach im Lehrprogramm war und bekam erste, wenn auch nur sehr oberflächliche Einblicke in die "weite Welt der Psyche".

Die Entscheidung für diesen Studiengang fiel lustigerweise auf einer Strandliege unter Palmen in der Karibik. Ich hatte kurz zuvor mein Abitur abgeschlossen und war gerade im Urlaub, suchte aber nebenher nach Studiengängen, da ich eigentlich direkt anfangen wollte, um meine Zeit nicht mit sinnlosen Jobs oder "Kaffee-Hol-Praktika" zu vertreiben.

In der 11. und 12. Klasse hatte ich bereits das Wahlfach Psychologie, was in meinen Augen das spannendste Fach im Lehrprogramm war und bekam erste, wenn auch nur sehr oberflächliche, Einblicke in die "weite Welt der Psyche".

Weil mich die Psychologie so faszinierte, spielte ich auch lange Zeit mit dem Gedanken, nur Psychologie zu studieren (NC an der LMU München lag zu diesem Zeitpunkt jedoch bei 1,1), dies hätte sich mit meinem Abiturschnitt von 2,5 nicht realisieren lassen, weshalb ich auch überlegte mich als Offizier für 14 Jahre verpflichten zu lassen und Psychologie bei der Bundeswehr zu studieren, womit man den NC umgehen kann. Im Nachhinein betrachtet habe ich das zum Glück nicht getan, ich bin nicht der Typ Mensch, der Befehle entgegennimmt und ausführt, wenn es ihm selbst gegen den Strich geht.

Um es ab hier kurz zu machen: Da ich zudem in meinem Abitur in Mathematik 12 oder 13 Punkte hatte und allgemein großes Interesse für alles habe, was in der Welt der Politik, Kultur und vor allem der Wirtschaft passiert, lag etwas in Richtung BWL nahe, da sich daraus einfach das breiteste Spektrum an Möglichkeiten ergibt. Die Kombination aus beidem erschien also als relativ plausible Lösung.

So läuft mein Studium ab:

Das Studium begann mit einem relativ klaren Cut zwischen psychologischen und wirtschaftlichen Themen (z.B. Allgemeine Psychologie und European Business Basics in Semester 1) und wurde im Verlaufe immer weiter zusammen geführt.

Um hier nicht zu ausführlich zu werden: Das Studium begann mit einem relativ klaren Cut zwischen psychologischen und wirtschaftlichen Themen (z.B. Allgemeine Psychologie und European Business Basics im 1. Semester) und wurde im Verlaufe immer weiter zusammen geführt (im 5. Semester z.B. Konsumenten- und Werbepsychologie, wo ein wirtschaftlicher Bezug alleine schon am Titel erkennbar ist oder jetzt gerade im 6. Semester Intercultural Psychology).

Man muss jedoch sagen, dass auf Grund der psychologischen Fächer im Modulplan die Tiefe der wirtschaftlichen Fächer etwas auf der Strecke bleibt, was meiner Meinung nach einerseits Vorteile (alle Leute, denen BWL nicht zu 100% liegt, kommen trotzdem sehr gut damit klar - mehr als 70% der Arbeitskompetenz sammelt man schließlich erst im Beruf, nur 15% im Studium), andererseits jedoch auch Nachteile hat (wie gesagt, BWLer sind in ihrem Fach einfach etwas fixer unterwegs, zumindest was die Tiefe angeht) - reines BWL wäre mir aber einfach viel zu trocken.

Ich kann meine Hochschule empfehlen, weil...

Glasklares Jein!

Ja, weil die EUFOM als Outsourcing der FOM bereits über eine gute Struktur verfügt - sprich gute Lehrräume (Beamer, Strom an jedem Tisch, Schnelles WLAN) und meist sehr gute Professoren hat. Diese haben Ahnung von dem, was sie erzählen, weil sie quasi alle bereits Jahre oder Jahrzehnte Berufserfahrung in dem Themenbereich aufweisen können, in dem sie referieren und für vieles direkt ein Praxisbeispiel zur Hand haben, womit unmittelbar ein Bezug in die reale Welt hergestellt wird (ich kann mir so viele Sachverhalte schneller und sehr viel besser einprägen: Niemals vergessen werde ich die Geschichte meines Professors in International Marketing & Sales über ein Social Corporate Responsibility Event eines Autoherstellers und den koksenden Promis im Shuttleservice dieser Marke). Hinzu kommt an meinem Standort auch die sehr zentrale Lage der Uni (Hauptbahnhof), die so für jeden schnell zu erreichen ist.

Nein, weil die EUFOM noch eine sehr junge Universität ist, mein "Jahrgang" ist der Erste, der überhaupt seinen Bachelor dort absolvieren wird. Probleme treten deshalb vor allem an der Schnittstelle zwischen Studenten und Studienberatung auf, welche teilweise wirklich noch sehr ausbaufähig ist (Studenten haben ein Problem, dieses wird kommuniziert, die Lösung lässt jedoch lange auf sich warten, oft muss auch nochmals erinnert oder gedrängt werden, Beispiele spare ich mir an dieser Stelle).

Man könnte argumentieren, dies fördere die Hartnäckigkeit und Eigeninitiative der Studenten. Ich bin jedoch der Meinung, dass man vor allem an einer Privatuni die Voraussetzungen haben sollte, um auf die Probleme der Studenten schnell und direkt eingehen zu können. Hieran kann und sollte gearbeitet werden, mit jedem weiteren "Jahrgang" wird sich jedoch auch dies verbessern, da bin ich mir sicher.

Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für den Studiengang mitbringen:

Für mich ist jedoch die wichtigste Fähigkeit, die Motivation das Studium anzugehen, Leistung darin zu erbringen (nicht nur um des Studierens Willen zu studieren) und es auch durchzuziehen!

Ich glaube es gibt keine speziellen Interessen und Fähigkeiten, die man mitbringen MUSS. Weltoffenheit, Grundlageninteresse in vielen Lebensbereichen (wie schon genannt: Politik, Wirtschaft, Kultur etc.) ist hilfreich, ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit (was jedoch von eigentlich jedem Studenten verlangt wird, an meiner Uni sind jedoch viele Hausarbeiten zu schreiben, in der Regel jedes Semester 1-3, weshalb man sich die Zeit oftmals gut einteilen muss, was man dort auch recht schnell lernt) und natürlich ein gewisses Maß an Intelligenz. Für mich ist jedoch die wichtigste Fähigkeit, die Motivation das Studium anzugehen, Leistung darin zu erbringen (nicht nur um des Studierens Willen zu studieren) und es auch durchzuziehen!

Klar, auch ich hatte schon beim Lernen eines beschissenen Themas den Gedanken "Scheiß drauf, kotzt mich an der ganze Müll, ich lass es", wenn man das aber über einen längeren Zeitraum denkt, dann macht es wirklich keinen Sinn. Sprich, du musst manchmal halt einfach deinen inneren Schweinehund überwinden können, auch wenn dir mal etwas nicht taugt. Wichtig ist für mich auch noch, dass man sich von nichts und niemandem dazwischen reden lassen sollte, was die Wahl des Studiengangs angeht: Es ist dein Leben, es sind deine Interessen, diese Entscheidung kann und sollte dir niemand abnehmen, nur du weißt, ob es zu dir passt bzw. passen könnte!

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