Erfahrungsbericht: Master Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für angewandtes Management München

Sabine Haase hat bereits einen akademischen Abschluss – sie ist Diplom-Sozialpädagogin. Nun absolviert sie zusätzlich noch ein Masterstudium der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für angewandtes Management in München. Wir haben mit Sabine über ihren interessanten Werdegang und das Studium an der HAM gesprochen.

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Erfahrungsbericht von Sabine

Liebe Sabine, vielen Dank, dass du dir die Zeit für unser Interview über dein Wirtschaftspsychologie Studium nimmst. Du hast ja bereits ein Diplom in Sozialpädagogik. Wie kamst du zu dem Entschluss, ein weiteres Studium zu beginnen?

Ich habe mit 23 Jahren mein Sozialpädagogikstudium abgeschlossen und wollte im Bereich Training / Coaching / Personalentwicklung arbeiten. Allerdings hatte ich mit gerade 23 Jahren das Gefühl dafür noch zu jung zu sein und wollte mehr praktisches Werkzeug für diese Arbeit, da ich das bisher Gelernte als zu theoretisch, zu allgemein, zu praxisfern empfand. Also habe ich mich nach einem Aufbaustudium umgesehen.

Wieso hast du dich dann für ein Wirtschaftspsychologie Studium entschieden?

Ich wollte weg von der "sozialen Schiene", und einfach etwas wirtschaftslastigeres machen, ohne dabei den Mensch als Mittelpunkt für meine spätere Arbeit aus den Augen zu verlieren. Genau das hab ich im Studium der Wirtschaftspsychologie wiedergefunden.

Du hast dir für das Studium die Fachhochschule für angewandtes Management in München ausgesucht. Was waren deine Gründe hierfür?

Ein Bekannter von mir hat an dieser Hochschule BWL studiert und hat mich auf den Fachbereich Wirtschaftspsychologie aufmerksam gemacht. Er meinte, dass er sehr zufrieden ist und dass mich ein Masterstudium in Wirtschaftspsychologie interessieren könnte. Und er hatte recht.

Nun, wo du seit mehreren Semestern dort studierst, kannst du uns sicherlich von den besten und den vielleicht weniger guten Erfahrungen an der FHaM berichten? Welche Erfahrungen überwiegen?

Die Organisation und Betreuung war immer sehr gut und für mich kein Vergleich zu dem, was ich an der staatlichen Hochschule erlebt habe.

Also ich habe durchweg positive Erfahrungen gemacht. Die Organisation und Betreuung war immer sehr gut und für mich kein Vergleich zu dem, was ich an der staatlichen Hochschule erlebt habe. Die Professoren sind engagiert und alle neben ihrem Lehrauftrag auch in der Wirtschaft tätig. Dies führt zu einem bestmöglichen Transfer von Theorie in die Praxis, was bei diesem Dualen Studium allgemein sehr stark im Vordergrund steht. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Professor / Lehrbeauftragten, der einem persönlich nicht so lag, aber das finde ich ganz normal und war aus meiner Sicht auch nur die Ausnahme.

Allgemein kann ich sagen, dass ich von den meisten Fächern sehr stark profitiert habe, was als allererstes an den guten Professoren und den kleinen Studiengruppen lag. Vor allem im Masterkurs kam ich in den Genuss von kleinen Gruppen, was soweit ging, dass wir in einem Spezialisierungsseminar nur zu zweit saßen, weil sich nicht mehr Teilnehmer angemeldet hatten. Nichts desto trotz fanden die Seminare statt, aber eben nur mit zwei Teilnehmern, was ein noch praxisnäheres Arbeiten mit verschiedenen Unternehmenskooperationen möglich machte.

Kannst du uns ein paar Einblicke in dein Masterstudium geben? Was sind die Studieninhalte? Welche Schwerpunkte kann man wählen bzw. setzen? Wie ist die Studienatmosphäre?

Die Gruppe war bunt gemischt von Betriebswirten über Politologen bis hin zum Wirtschaftsinformatiker und Maschinenbauingenieur, also alles Leute mit anderem beruflichen Hintergrund und Erfahrungen, was das Lernen und die Zusammenarbeit sehr bereichert hat.

Wie bereits kurz erwähnt, handelt es sich bei den Studiengängen an der FHaM um ein duales Studienkonzept, d.h. man hat nur insgesamt 3 x 1 Woche Präsenzphase im Semester, die restliche Zeit erfolgt das Studium über eine Online-Plattform durch Texte, Videos, Audidateien, Präsentationen oder virtuelle Klassenräume.

Die Studieninhalte sind sehr vielfältig von Vertiefungskursen in Wirtschaftspsychologie (z.B. Evaluation, Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung) über Seminare zu Schlüsselqualifikationen (z.B. Führung, Teamentwicklung, Konflikt- und Wissensmanagement), Wahlpflichtfächer, anwendungsorientierte Module (z.B. Methodenlehre, Führungskräfteentwicklung) und natürlich den Modulen zum gewählten Schwerpunkt. Ich hab mich damals für Markt- und Werbepsychologie entschieden, es gibt aber auch Arbeits- und Organisationspsychologie oder Training und Coaching als mögliche Schwerpunkte.

Die Studienatmosphäre empfand ich immer als sehr angenehm, weil vor allem beim Masterstudiengang die Gruppen sehr klein sind und sich dies besonders positiv auf die Lernatmosphäre auswirkt. Und durch die Arbeit an Projekten oder in Gruppen bleibt man auch zwischen den Präsenzphasen immer wieder im Kontakt, tauscht sich aus und profitiert von den Erfahrung der anderen. Die Gruppe war bunt gemischt von Betriebswirten über Politologen bis hin zum Wirtschaftsinformatiker und Maschinenbauingenieur, also alles Leute mit anderem beruflichen Hintergrund und Erfahrungen, was das Lernen und die Zusammenarbeit sehr bereichert hat.

Aber vor allem die praxisnahe Arbeit an der FHaM hat mich von Anfang an begeistert. So habe ich während meines Studiums an der Implementierung eines neuen Ausbildungskonzepts für ein deutsches Großunternehmen und an einer Imageanalyse für ein Onlinemagazin mitgearbeitet. Auch für meine Masterarbeit konnte ich eine 360°-Imageanalyse an einem mittelständischen Unternehmen durchführen. Ein spannendes Thema, mit dem einige Professoren auf mich als Studentin zugekommen sind.

In welchem Bereich möchtest du nach dem Studium arbeiten? Gibt es schon bestimmte Branchen oder Unternehmen, die du dir für den Berufsstart wünschst?

Ich möchte nach wie vor im Bereich Training / Coaching / Personalentwicklung arbeiten. Durch das duale Studienkonzept ist es mir möglich bereits jetzt voll ins Berufsleben einzusteigen und so habe ich bereits Vollzeit als Vertriebstrainerin bei einem namhaften deutschen Versicherer gearbeitet. Davor war ich als Werkstudentin in der Ausbildung und im Bereich Human Resources tätig. Bei dem Assessmentcenter für meine Stelle als Vertriebstrainerin habe ich eine Wirtschaftspsychologin kennengelernt, die an der Fachhochschule für angewandtes Management ihren Bachelor in Wirtschaftspsychologie gemacht hat. Wir waren die beiden, die von den fünf Assessmentcenter-Teilnehmern am Schluss die Zusage bekommen haben.

Ab Januar fange ich als Personalentwicklerin / Trainerin bei einem von Europas führender Handels- und Touristikkonzernen an, nachdem mich die Personalchefin von meinem bisherigen Arbeitgeber abgeworben hat. Ich hatte mich zu Anfang meines Studiums bei ihr vorgestellt, aber Sie konnte mir keine geeignete Stelle anbieten und jetzt zum Ende meines Studiums wurde eine Stelle frei und sie hat mich angerufen. Diese beiden Erlebnisse haben mir sehr deutlich gemacht, wie gut mein Studium auch aus Sicht der Arbeitgeber offenbar ist.

Wenn du dich nochmal entscheiden müsstest: Würdest du wieder ein Wirtschaftspsychologie Studium wählen?

Ja würde ich, und sofort wieder an der Fachhochschule für angewandtes Management.

Sabine, vielen Dank für die ausführlichen Antworten rund um dein Studium. Wir wünschen dir alles Gute und vor allem einen erfolgreichen Studienabschluss.

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