Zertifikat Wirtschaftspsychologie in Sachsen studieren?

Abschluss

Zertifikat

Studiengang

Wirtschaftspsychologie

Bundesland

Sachsen

Zertifikat

Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.

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Wirtschaftspsychologie

Der Studiengang Wirtschaftspsychologie bietet eine Schnittstelle zwischen Psychologie und Wirtschaft, die einen späteren Arbeitsplatz in den Bereichen Unternehmensberatung und Personalmanagement ermöglicht. Als studierter Wirtschaftspsychologe verdienst du ein Jahresgehalt zwischen 29.000 und 42.000 Euro brutto und arbeitest mit der Führungsetage von Unternehmen zusammen.

Als Wirtschaftspsychologe verbindest du psychologische Zusammenhänge mit betriebswirtschaftlichen Interessen – du leitest Handelsempfehlungen und Marketingstrategien ab. Oder du beschäftigst dich mit dem Betriebsklima und bist unter Umständen der Vermittler zwischen Geschäftspartnern, verschiedenen Kulturen und Unternehmen.

Während dem Studium der Wirtschaftspsychologie behandelst du wirtschaftliche und psychologische Inhalte, wobei der Schwerpunkt je nach Hochschule variieren kann. So behandelst du sowohl Marketing und Rechnungswesen, als auch Teamentwicklung, Sozial- und Organisationspsychologie. Zusätzlich dazu gehören wissenschaftliches Arbeiten, Wirtschaftsenglisch und das Trainieren von Soft-Skills zu den vermittelten Studieninhalten. Während des Studiums wird dir meist durch die Wahl eines Schwerpunktes eine Spezialisierung ermöglicht, so kannst du dich beispielsweise auf den Bereich Recruitment konzentrieren. Diese Schwerpunkte variieren ebenfalls je nach Hochschule.

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Sachsen

Sachsen gilt als das Land mit der dichtesten Struktur an Theatern und Orchestern in Deutschland. Hochkarätige Musikfestivals, die in Burgen, Steinbrüchen, Kirchen oder Schlössern stattfinden, prägen das Musikleben. Spielstätten von Weltruf sind zum Beispiel die Semperoper und die Frauenkirche in Dresden, das Gewandhaus in Leipzig oder die Theater Chemnitz. In den rund 500 Museen des Freistaates sind die gesammelten Schätze der über 1000-jährigen Kulturgeschichte Sachsens gesammelt, zahlreiche Gedenkstätten huldigen das musikalische Erbe. Die abwechslungsreichen Landschaften ziehen viele Urlauber an. Besonders die Sächsische Schweiz, das Zittauer Gebirge und das Erzgebirge sind vom Tourismus geprägt.

Studieren in Sachsen

Der Freistaat hat vier Universitäten, fünf Kunsthochschulen, fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften und sieben Studienakademien. Die Universitäten zeichnet ein breites Fächerangebot, das von Natur-, Geistes-, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschafts- bis zu Rechtswissenschaften reicht. Künstlerische Traditionen und moderne Techniken zeichnen das Studium an den Kunsthochschulen aus. Praxisnahes Studium finden die Studenten an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die besonderen Studienangebote der Studienakademien der Berufsakademie (BA) richten sich vor allem an Abiturienten, die eine schnelle und praxisnahe Ausbildung anstreben. Standorte sind in Breitenbrunn, Bautzen, Dresden, Glauchau, Plauen, Leipzig und Riesa. Im Freistaat Sachsen gibt es außerdem noch verschiedene staatlich anerkannte Hochschulen, die kirchliche oder freie Träger haben.

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